Montag 4. Mai 2026

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Evangeliar
Erzdiözese Wien/ Schönlaub Stephan / Evangeliar
Spiritualität

Impulse des Tages

Das heutige Tagesevangelium und Infos zu den Namens- und Gedenktagen unserer Heiligen.

04.
Mai
"Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten"
Joh 14, 21-26

Evangelium

Joh 14, 21-26
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

22 Judas - nicht der Judas Iskariot - fragte ihn: Herr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt?

23 Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.

24 Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.

25 Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.

26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

04. Mai

Namenstage & Gedenktage

http://www.erzdioezese-wien.at/admin/framework/content/frame_left_content.siteswift?so=all&do=all&c=gotosection&d=resources%2Fheilige

Hl. Florian

Cannabiaca (?), wohl dem heutigen Zeiselmauer bei Tulln in Österreich
304
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Märtyrer
* in Cannabiaca (?), wohl dem heutigen Zeiselmauer bei Tulln in Österreich
† 4. Mai (?) 304 in Lauriacum, dem heutigen Lorch an der Enns in Österreich
Florian stammte aus Norikum, das im Gebiet des heutigen Österreich liegt. Als Kanzleivorstand des römischen Statthalters setzte er sich in Lorch an der Enns für die verfolgten Christen ein. Darauf wurde er selbst verhaftet und mit einem Stein um den Hals in der Enns ertränkt (4. Mai 304). Über seinem Grab erhob sich später das Chorherrenstift St. Florian bei Linz. Die Verehrung des hl. Florian war in Österreich, Süddeutschland und Polen verbreitet. Man rief ihn gegen Wasser- und Feuersgefahr an.
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Mai04.htm

Hl. Briktius

900
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Pilger
† um 900 in Heiligenblut in Österreich
Der Legende nach war Briktius ein dänischer Prinz, der am byzantinischen Hof eine große Stellung innehatte. Eines Tages schenkte ihm dort der Kaiser, als aus einem geschändeten Kreuz Blut floss, dieses als Reliquie. Auf dem Rückweg in seine Heimat wurde er bei der Alpenüberquerung in Heiligenblut von einer Lawine verschüttet. Aus den Schneemassen wuchsen drei Ähren heraus, wodurch sein Leichnam und die Blutreliquie gefunden wurden.
http://www.heiligenlexikon.de

Hl. Cäcilia Schnur

1645
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Äbtissin in Znaim
† 4. Mai 1645 in Aflenz in der Steiermark in Österreich
Cäcilia Schnur war Klarissin und lebte in Ungarn und Wien. Sie wurde Äbtissin in Znaim - dem heutigen Znojmo in Tschechien - und musste mit ihren Nonnen fliehen, als der Ort im 30-jährigen Krieg von den Schweden belagert wurde.
http://www.heiligenlexikon.de

Sel. Jean-Martin Moyë

1730, Cutting in Frankreich
1793
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Priester, Ordensgründer
* 27. Januar 1730 in Cutting in Frankreich
† 4. Mai 1793 in Trier in Rheinland-Pfalz
Jean Martin Moyë war Priester. Er gründete 1762 in Metz die Gemeinschaft der "Schwestern von der Vorsehung" zur Leitung von Schulen auf dem Land. 1769 ging Moyë ans Missionsseminar nach Paris, dann von 1773 bis 1783 zur Mission nach China, wo er das "Institut der chinesischen Jungfrauen" gründete; das Institut hatte zeitweise fast 10.000 Mitglieder.
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Hl. Valeria von Lorch

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Valeria, eine fromme Frau in Lorch, bestattete den Leichnam des hl. Florian. Sie starb nach 304.
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Hl. Arbeo von Freising

723, Mais, dem heutigen Meran in Italien
783
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Bischof von Freising
* um 723 in Mais, dem heutigen Meran in Italien
† 4. Mai 783 in Freising in Bayern
Arbeo, von Korbinian ausgebildet, wurde 763 erster Abt des Klosters Scharnitz in Tirol, 765 Bischof von Freising. Er mehrte den Besitz seiner Diözese, gründete zahlreiche Klöster und förderte die Domschule und die Bibliothek. Er gilt als Verfasser des ersten lateinisch-deutschen Wöterbuches, übersetzte Bibeltexte ins Althochdeutsche und schrieb eine Biografie seines Lehrers Korbinian. Man nimmt wohl zu Recht an, dass auf ihn auch der so genannte Abrogans zurückgeht: das älteste deutsche Glossar, das mit am Beginn der deutschen Sprachgeschichte steht: Althochdeutsch entstand aus der Aufgabe der Mission ergab, denn die Mission bedurfte einer gemeinsamen Sprache, um die Inhalte der christlichen Botschaft verständlich zu machen.
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